Nootropika

In diesem Artikel wirst Du komplett über Nootropika aufgeklärt. Wir werden genauer beleuchten, wer Nootropika entdeckt hat, woraus sie bestehen und wie sie wirken. Falls Du Dich für konkrete nootropische Produkte interessierst, empfehlen wir Dir, weiter auf unserer Seite zu stöbern und Dich zu informieren. Neben einer großen Vergleichstabelle haben wir auch eine Top 3-Liste mit von uns getesteten Konzentrationstabletten zusammengestellt.

Nootropika - Was ist das eigentlich?

Zu den Nootropika (altgriechisch: Verstand, Wendung, Richtung) zählen Medikamente, welche die Hirnleistung verbessern. Dies bedeutet, dass die kognitive und mentale Leistungsfähigkeit des Gehirns gesteigert wird. Hierzu zählen jedoch neben Arzneimitteln auch Nahrungsergänzungsmittel und andere Substanzen, denen eine leistungssteigernde Wirkung auf das zentrale Nervensystem zugesprochen werden.

Der Großteil der Nootropika soll eine kognitive Leistungsverbesserung hervorrufen. Somit werden beispielsweise die Lernfähigkeit, das Gedächtnis, die Aufmerksamkeit, die Konzentration, die allgemeine Stimmung und das Wohlbefinden, die Sinneswahrnehmung und die Problemlösungsfähigkeit gestärkt. Parallel hierzu können Stress und Müdigkeit abgebaut werden.

Heutzutage werden immer mehr solcher Stoffe für die Behandlung von Alzheimer und Demenz erprobt und sogar zugelassen, da diverse Studien gezeigt haben, dass sie durch ihre neuro-schützenden Wirkungen bei solchen Krankheiten helfen können. Zum Beispiel wurden Huperzin A und Piracetam erforscht, welche gute Ergebnisse gezeigt haben.

Wer hat Nootropika entdeckt?

Als Entdecker und Begründer des Wortes Nootropikum wird allgemein der rumänische Arzt Corneliu E. Giurgia bezeichnet. Er hat das Wort im Jahre 1972 geprägt, nachdem er bereits 1964 an der Synthetisierung von Piracetam, einem der heutzutage bekanntesten Nootropika, arbeitete.

Er definierte Nootropika insofern, dass sie die Haupteigenschaften von Piracetam teilen, die er wie folgt definierte:

  1. Sie aktivieren integrative Aktivitäten des Gehirns, die eine direkte positive Wirkung auf Körper und Geist ausüben.

  2. Diese Auswirkung sollte nur das Endhirn (Telencephalon) betreffen und sich nicht auf andere Gehirnebenen übertragen.

  3. Damit soll eine wiederherstellende Wirkung auf Probleme von höheren Hirnaktivitäten ausgeübt werden.

In den folgenden Jahren erweiterte er diese Punkte um folgende Kriterien:

  • Lernen und Gedächtnis verbessern.

  • Erlernte Verhaltensweisen und Erinnerungen gegen Störeinflüsse (z.B. bei Mangelversorgung oder Elektrostößen) abhärten.

  • Schützen des Gehirns gegen verschiedene physikalische und chemische Verletzungen.

  • Die Spannung der Hirnrinde im Bereich unter der Hirnrinde regulieren.

  • Sie wirken anders als in der Pharmakologie übliche psychoaktive Medikamente.

  • Nootropika sollten nur wenige Nebenwirkungen und zudem eine sehr niedrige Toxizität aufweisen.

Woraus bestehen Nootropika?

Es gibt eine Vielzahl von nootropischen Stoffen, die auf unterschiedliche Art und Weise die Konzentration steigern. Zu der bekanntesten Untergruppe der Nootropika zählen die Racetame, welche einem neben verbesserter Sinneswahrnehmung, Aufmerksamkeit und verbesserter Stimmung, Gedächtnisleistung und Lernbereitschaft auch zu weniger Angstgefühlen verhelfen.

Im Folgenden werden wir 3 Beispiele von bekannten Nootropika nennen, die aufgrund ihrer bewährten Wirkung sehr gängig in Nahrungsergänzungsmitteln sind. Diese können für Dich also sehr interessant sein, falls Du Nootropika kaufen willst:

L-Theanin

L-Theanin ist eine Substanz, die aus grünem oder schwarzem Tee extrahiert wird. Sie ist dafür bekannt die Ruhe und Entspannung zu fördern. Außerdem kann sie die kognitiven Fähigkeiten wie beispielsweise die Aufmerksamkeit und auch die allgemeine Stimmung verbessern.

Durch seine positiven Wechselwirkungen mit Koffein eignet sich L-Theanin perfekt für die Herstellung von Konzentrationstabletten. Hierbei gleicht das L-Theanin die negativen Nebenwirkungen von Koffein (wie beispielsweise Zittern, Unruhe oder Herzrasen) aus.

Cholin

Dies ist ein sehr interessantes Nootropika, da 9 von 10 Menschen mit ihrer normalen Ernährung nicht genug Cholin aufnehmen. Im Gehirn kommt es mit der besten Absorptionsrate und der besten Bioverfügbarkeit als Alpha GPC-Cholin und CDP -Cholin vor.

Allgemein lässt sich sagen, dass sich Cholin positiv auf die Gesundheit des Gehirns auswirkt und sogar dabei helfen kann, Kopfschmerzen zu unterbinden. Auch gegen Leberschäden hat sich Cholin bewährt und wird dafür in Nahrungsergänzungsmitteln und Medikamenten eingesetzt.

Ginkgo

DIe Ginkgopflanze kommt aus China und besitzt gleich eine ganze Reihe von besonderen Fähigkeiten. So kann sie beispielsweisen Zellen unseres Körpers vor dem Tod bewahren oder neue Zellen dazu anregen, zu wachsen. Ginkgo wird sogar dafür verwendet, um Gehirnkrankheiten wie Demenz oder Alzheimer zu bekämpfen.

Desweiteren hat Ginkgo die erstaunlichen Eigenschaften, Kopfschmerzen, Asthma, Durchblutungsstörungen, Tinnitus, Potenzstörung und sogar Vergesslichkeit zu bekämpfen. Dieses Nootropika eignet sich somit durch seine sowohl gehirnheilenden und gehirnschützenden als auch leistungssteigernden Eigenschaften optimal für die Verwendung in Konzentrationstabletten.

Wie wirken Nootropika?

Nootropika weisen verschiedene Wirkungen auf, die allesamt das Ziel haben, das Gehirn zu schützen, stärken oder allgemein die Gehirnleistung zu verbessern. Doch wie funktioniert dies? Viele Nootropika verbessern den Energiestoffwechsel der Zellen und sorgen so dafür, dass mehr Nährstoffe und Sauerstoff zum Gehirn geliefert werden. Dadurch kann das Gehirn effizienter arbeiten und man wird leistungsfähiger.

Genau funktioniert dies in den meisten Fällen durch eine gesteigerte Cholin-Aufnahme, wodurch der Umsatz von Acetylcholin gesteigert wird. Dies ist ein Neurotransmitter, der sich an bestimmte Rezeptoren andocken kann und somit genau diese Verbesserung der Nährstoff- und Sauerstoffaufnahme bewirkt.

Biologisch gesehen geschieht dies, indem die ATP-Aufnahme (Adenosintriphosphat) der Gehirnzellen gesteigert wird. ATP ist der Treibstoff, bzw. Energielieferant für jede Zelle. Das Gehirn muss dieses normalerweise selbst aus Glucose und Sauerstoff synthetisieren. Dies ist in Phasen, wo man wenig Sauerstoff zur Verfügung hat jedoch nicht sehr gut möglich. Hier greifen Nootropika ein. Sie sorgen dafür, dass ATP trotz Sauerstoffmangel synthetisiert werden kann. Desweiteren wird die Stoffwechselrate und die Hirndurchblutung angetrieben.

Eine weitere Wirkung von Nootropika ist die Reduzierung von Thrombozytenaggegation und eine Verbesserung der Beweglichkeit von Zellmembranen (Membranfluidität), welches vermutlich durch die Einbindung von Phospholipiden in der Membran ermöglicht wird.

Einnahme

Man sollte verschiedene Nootropika am besten immer kombiniert in einem sogenannten "Stack" zu sich nehmen, da sie dann am besten wirken. Dies liegt an gewissen Wechselwirkungen zwischen den einzelnen Stoffen. So gleicht L-Theanin beispielsweise die negativen Effekte von Koffein aus und sollte in einem Verhältnis von etwa 2:1 - "L-Theanin : Koffein" eingenommen werden. Solche Wechselwirkungen, bzw. Koffein" eingenommen werden. Solche Wechselwirkungen, bzw. andere positive Effekte bestehen mit vielen anderen Nährstoffen, wie beispielsweise Fischöl (DHA), Noopept, Jod, Vitamin B6 oder Vitamin B12.

Man kann jetzt natürlich anfangen und sich all diese Nootropika einzeln zusammenstellen und jeden Tag 5-10 verschiedene Tabletten nehmen, die man im richtigen Mischverhältnis dosieren muss. Empfehlenswert ist dies jedoch nicht. Einfacher ist es in jedem Fall, wenn Du Dich über bereits optimal dosierte Produkte informierst und ein Produkt raussuchst, das die für Dich optimalen Inhaltsstoffe enthält.

Wir empfehlen Dir hierfür unseren großen Produktvergleich oder unsere Top 3 Produkte.

Interesse geweckt?

Falls wir Dein Interesse für Nootropika geweckt haben, kannst Du dich gern weiter auf unserer Seite informieren und unsere Vergleiche und Tests von verschiedenen Produkten anschauen. Du kannst Dich beispielsweise informieren, wie man mithilfe von Tabletten die Konzentration steigern kann oder unseren neuesten Testbericht von NooCube lesen.